Mobilitätsbiographien
ZTG TU-Berlin 
Home
Idee
Neuigkeiten/Mitteilungen
Projekt & Umsetzung
Interviewleitfaden
Fragebogen
Zwischenergebnisse & Berichte
Kontakt
Partner und Team
Links
Impressum
Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Willkommen auf der Internet-Präsenz des DFG-Forschungsprojekts "Mobilitätsbiographien" am Zentrum für Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin.

Was sind "Mobilitätsbiographien"?
An die Mobilitätsanforderungen, die heutzutage im Berufsleben selbstverständlich gestellt werden, haben die meisten von uns sich schon lange gewöhnt. Auch privat hat sich unser bundesdeutscher Bewegungsspielraum seit einigen Jahrzehnten rapide erweitert: Mallorca und Italien sind im Urlaubsverkehr schon längst zu unseren Vororten geworden, virtuell haben wir unsere Vorstellungen von Distanz relativiert, indem wir uns elektronisch in Sekundenschnelle mit Bekannten, Fremden oder auch Geschäftspartnern am anderen Ende der Welt austauschen können. Unterwegs zu sein ist nicht erst seit der stillen Revolution der Billigflieger und ICEs für viele zum ganz normalen Alltag geworden. Doch schon die Generationen vor uns erlebten ihre Mobilitätsrevolutionen, den Beginn der Massenmotorisierung, der erschwingliche Urlaub für jedermann, die massenhafte Verwirklichung des Eigenheims, die wachsende Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort.
In der persönlichen Erfahrung werden diese Entwicklungen mit ihren oft gravierenden Auswirkungen auf unsere alltäglichen Routinen und Muster räumlicher Bewegung vorwiegend als Folge von eigenen Entscheidungen und individuellen Lebensereignissen empfunden. Aber hängen diese Veränderungen tatsächlich von persönlichen Wünschen und Zielen ab? Oder nicht viel mehr von bestimmten Lebensstationen, welche die meisten Menschen durchlaufen, wie Ausbildung, Partnerschaft, Beruf und Familiengründung? Und gibt es in der Art, wie den mobilen Herausforderungen dieser Lebensstationen in den vergangenen Jahrzehnten begegnet wurde generationentypische Eigenheiten? Gibt es die Generation der typischen ersten Italienurlauber wirklich? Was wäre ihnen denn außer den genossenen Urlaubserlebnissen gemeinsam? Oder welche Eigenschaften teilte denn die angebliche "Generation Golf" von Florian Illies mit diesem Fahrzeugtyp?
Diesen Fragen widmet sich seit einem Jahr das DFG-geförderte Forschungsprojekt "Mobilitätsbiographien" am Zentrum für Technik und Gesellschaft an der TU Berlin.